Man sieht, wie große Hände ein kleines, lachendes Baby baden. Das Wasser ist klar .
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Spaß am Planschen – das Baby baden

Baden kann ein wohlig-warmes und entspanntes Erlebnis für uns sein. Das plätschernde Wasser kombiniert mit pflegenden Ölen ist wie eine Mini-Kur – und was uns so gut tut, kann auch unseren Kindern nicht schaden, oder? Wir verraten, wie Sie beim Baby Baden Ihr Kind mit den richtigen Badezusätzen verwöhnen können!

Die Basics – das ist beim Baby Baden zu beachten

Bevor wir aber zu den Badezusätzen für Babys kommen, wollen wir einen Blick auf einige allgemeine Fragen werfen, die die Grundlage für den Badespaß bilden. Eine wichtige Frage, die sich junge Eltern stellen, ist wann das erste Mal gebadet werden darf? Hier kann keine konkrete Zeit angegeben werden. Aber Hebammen raten dazu, das erste Bad erst dann anzugehen, wenn der Bauchnabel verheilt ist, damit hier keine Keime eindringen.

Ist diese Prämisse erfüllt, kann es für gewöhnlich ab in die Wanne gehen. Doch halt, bei welcher Temperatur geht ein Baby baden? Das Wasser sollte 37°C nicht übersteigen. Auch wenn Ihnen das vielleicht relativ niedrig erscheint, muss doch beachtet werden, dass die zarte Babyhaut viel anfälliger ist und deswegen leichter verbrennt.

Zum Schluss bleibt noch die Frage, wann und wie oft Babys gebadet werden können. Da die Säuglinge noch nicht so viel schwitzen und nicht so schnell dreckig werden, reicht ein Bad ein- bis zweimal die Woche aus. Ein warmer Waschlappen sollte aber täglich zur Abendroutine gehören. Allgemein bietet es sich an Babys abends zu baden, da sie durch das warme Wasser meist entspannt und schläfrig werden – so können auch Mama und Papa gut einschlafen.

Badezusätze für Babys – ja, nein, vielleicht?

Grundsätzlich reicht in den ersten sechs bis acht Wochen das Reinigen mit warmem Wasser völlig aus. Danach kann aber gern etwas Badezusatz in das feuchte Nass gegeben werden. Am besten sind diese natürlich und rückfettend – so bleibt die Haut tatsächlich weich wie ein Babypopo.

Welcher Badezusatz fürs Baby?

Die Babyhaut freut sich durchaus über milde Badezusätze, denn diese helfen die Schutzbarrieren zu erhalten und zu stärken. Sie bereinigen außerdem gründlich Kleckereien, (wasserunlösliche) Cremerückstände und Fäkalien. Achten Sie aber immer darauf, dass die Badezusätze schonend und ohne Parfum sind. Am besten nutzen Sie spezielle Pflegebäder oder Waschlotions für Babys.

Aber auch Babyöl sowie reines Weizenkeim-, Oliven- oder Mandelöl eignen sich hervorragend als Badezusatz für Neugeborene. Schäumende Bäder (so viel Spaß sie auch mit sich bringen mögen) sollten dagegen für spätere Lebensjahre reserviert bleiben. Sie schaden der Babyhaut eher und trocknen sie aus.

Für den frischen Babykopf – Shampoo

Sobald ein kleiner Haarschopf gewachsen ist, kann auch dieser sanft in der Badewanne gewaschen werden. Hier gibt es ebenfalls spezielle Mittel für Säuglinge und Kleinkinder. Diese sind dafür ausgelegt, dass sie nicht in den Augen brennen und die empfindliche Baby-(kopf-)Haut nicht zu sehr reizen. Viele Säuglinge freuen sich auch darüber, wenn sich das Wasser nach dem Auswaschen farbenfroh und kunterbunt färbt.

Nach dem Baden – pflegende Lotion

Um die sanfte Babyhaut so richtig zu verwöhnen, können Sie nach dem Baden noch zu ein wenig Säuglings-Lotion greifen. Diese wirkt schonend und versorgt die Haut mit wichtigen Mineralien und Nährstoffen. Jetzt in ein kuschelig-weiches Handtuch gewickelt und richtig schön geknuddelt werden. Da fühlt sich das kleine Wunder gleich ganz wohl!

Tipp! Besonders im Winter, wenn die Haut dazu neigt etwas rauer zu sein, tut eine Massage mit pflegendem Babyöl dem kleinen Körper gut.

Baden mit Baby – ein Familienabenteuer

Ein schönes Erlebnis für die ganze, kleine Familie ist außerdem das gemeinsame Baden mit Baby. Hier wird die Babywanne oder der Babyeimer mal zur Seite gestellt und Mama oder Papa hüpfen samt Sprössling in die große Wanne. Das ist eigentlich von Anfang an nicht falsch, solange die Eltern ihr Baby immer schön festhalten und nicht zu viel Wasser in der Wanne ist.

Grundsätzlich gelten ansonsten die gleichen Regeln: Wassertemperatur nicht über 37°C, milde Badezusätze und ein bisschen Pflege danach. Das Besondere ist jedoch der Spaß und die körperliche Nähe. Vor allem für Babys ist der Hautkontakt wichtig, denn so spüren sie die Nähe ihrer Eltern und lernen sie als Bezugspersonen kennen. Das Wasser hat dabei eine zusätzlich verbindende Wirkung.

Übrigens: Auch wenn die meisten Babys das Baden genießen, gibt es doch immer Ausnahmefälle. Gerade hier ist es interessant zu testen, ob Baden mit Mama oder Papa ohne großes Trara geht – oft hilft es den Kleinen eine Bezugsperson dabei zu haben.

Quellen
www.lillydoo.com/…/baby-baden-wann-wie-oft-wo-und-wie?
www.lansinoh.de/babys-baden/
www.windeln.de/…/baby-baden.html
www.baby-und-familie.de/babypflege
www.badewannen-blog.de/baden-mit-baby-in-der-badewanne/
www.babybadewanne24.de/ab-welchem-alter-kann-man-sein-baby-mit-in-die-badewanne-nehmen/

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