Liebespaar zum Valentinstag

Es liegt Liebe im Duft

Liebe geht durch den Magen, sagt man aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn in Wirklichkeit geht sie nicht nur durch den Magen, sondern zuerst durch die Nase.
Unsere Nase ist wie ein Kompass, der uns unter vielen, vielen Gerüchen und Düften, ganz unbewusst den richtigen Weg zu unserem Ziel zeigt.

Noch lange bevor wir jemanden sehen, mit ihm sprechen oder uns gar von ihm bekochen lassen, folgen wir unserer Nase zu diesem Jemand.
Wir nehmen jeden Tag viele tausende Gerüche und Düfte wahr, und wir vertrauen unserer Nase dabei blind und fragen uns eigentlich nie ganz bewusst, ob wir das mögen oder nicht was wir da riechen. Diese Entscheidung fällt unser Gehirn in blitzschneller Absprache mit unserem Geschmackszentrum, in Bruchteilen von Sekunden völlig selbstständig.

Fehlgeleitet werden wir dabei äußerst selten, funktioniert dieses körpereigene Frühwarnsystem doch sehr, sehr gut.
Also warum nicht auch in Liebesdingen auf unsere Nase “hören”.
Können wir jemanden riechen, können die unterschiedlichsten positiven, neugierigen und sogar lustvollen Emotionen in uns ausgelöst werden.

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Können wir mit unserem Duft flirten?

Kurz und knapp: Ja, das können wir absolut und das machen wir ganz unbewusst – zu jedem Moment, auch wenn wir darüber selbst recht wenig Gewalt haben.
Unser persönlicher Körpergeruch ist nämlich bis zu zwei Meter um uns wahrzunehmen. Andere Nasen bemerken ihn in er Regel sehr frühzeitig und ganz unterschwellig – auf molekularer Ebene sozusagen. Einmal bemerkt, wird unser „Odeur“ vom Gegenüber ganz unbewusst analysiert, auseinander genommen und bewertet.
Dabei spiegelt unser Duft unser genetisches Profil wider und lässt andere Nasen bestimmen, ob wir für jemanden interessant sind oder nicht.
Frauen riechen, durch den höheren Anteil Östrogen in ihrem Körper, übrigens besser als Männer. Sie haben eine feinere Nase und selektieren direkt aus was infrage kommt und was nicht.

Sind “künstliche” Düfte dabei nicht hinderlich?

Jain! Es ist wie immer im Leben – das richtige Maß macht’s. Setzen wir einen Duft ein, der unsere Persönlichkeit und unseren Körpergeruch im richtigen Verhältnis unterstreicht und akzentuiert, so kann dieses Duftgemisch eine äußerst positive, verführerische und lockende Wirkung auf unser Gegenüber haben.
Die Schwierigkeit besteht lediglich darin, den richtigen Mix und einen geeigneten Duft zu finden, der bestmöglich zu uns passt, uns widerspiegelt und mit dem wir uns selbst wohlfühlen.


Wie immer gilt natürlich auch hier, weniger ist definitiv mehr. Achtet unbedingt darauf das ihr es dezent einsetzt und an den richtigen Stellen.
Durchschnittlich hält Parfüm ungefähr vier Stunden auf der Haut, danach haben sich die meisten Duftstoffe verflüchtigt. Tragt euer Parfüm am besten zurückhaltend an Stellen, wie den Handgelenken, Ohrläppchen oder dem Hals auf. Vermeidet es am besten komplett das Parfüm direkt unter den Armen aufzutragen, da es dort in Kontakt mit Schweiß zu ganz eigenen, unbeabsichtigten Duftkreationen kommen kann. Außerdem hat Parfüm nicht die Fähigkeit Schweißgeruch zu überdecken, den werdet ihr leider nur los, wenn ihr die betroffenen Stellen gründlich wascht.

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Die kleine Kunde der Duftstoffe und deren Wirkung

So ein duftendes Wässerchen, welches ihr euch morgendlich auf eure Haut sprüht, ist wie eine Unterschrift – etwas ganz persönliches und es sollte etwas sein das definitiv zu eurem Charakter passt.
Eine Aussage. Eine Frage. Etwas Besonderes an euch, was ihr jemandem – vielleicht beim Bäcker in der Warteschlange, vielleicht abends in der Szene-Bar, vielleicht am Arbeitsplatz oder vielleicht zum Valentinstag – bewusst mitteilen wollt..
Wenn ihr auf der Suche nach eurem Duft seid, dann kann es vielleicht ganz hilfreich sein, das ihr euch mit den Wirkungen der bekanntesten Duftstoffe beschäftigt.

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Geht es um einen Duft und die Wirkung auf euch selbst, so gibt es ein paar ganz bekannte und markante Düfte.
Die meisten lassen sich in fast jedem Parfüm, Deo oder Eau de Toilette finden.

Wollt ihr etwas tragen was euch entspannt, beruhigt und ausgleicht, euch die innere Unruhe nimmt, dann greift zu einem Duft der Anis, Rose oder Lavendel beinhaltet. Lavendel besitzt zudem noch die Fähigkeit Kopfschmerzen zu lindern und für einen guten Schlaf zu sorgen. Rose pflegt sanft die Haut und schafft eine angenehme Atmosphäre. Für richtig stressige Tage könnt ihr zu Jasmin greifen. Jasmin mildert Stress ab und hellt die Stimmung zuverlässig auf.
Ebenfalls in eine ähnliche Kerbe schlagen Bergamotte und Mandarine. Sie sorgen für weniger Stress, lösen Angstzustände, Erschöpfungserscheinungen und wirken sich ganz nebenbei noch positiv auf die Stimmung und die Kreativität aus.
Zitrone, Pfefferminz und Eukalyptus sind vor allem erfrischende Düfte, sie beleben und stärken das Gemüt und sorgen für einen positiven Kick auf die Psyche. Eukalyptus wirkt reinigend und entgiftend auf eure „Um-Luft“ und ist so beispielsweise Alergikern zu empfehlen. Zitrone fördert hingegen die Konzentration ebenso wie Pfefferminze, die zusätzlich noch für wohltuend bei Erkältung und Migräne wirkt.
In eine ganz andere Richtung zielen hingegen Vanille und Zimt. Beide wirken aphrodisierend, ausgleichend und aufbauend und zählen somit zu den „warmen“ Düften.

 

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