Frau im Winter

Hautpflege im Winter

Wenn Wind und Wetter wüten und die Temperaturen gen Null sinken, wird es für die Haut ganz schön stressig und unangenehm. Sie wird nicht mehr so gut durchblutet, wird spröde, rissig und verliert zunehmend ihre Elastizität. Sie schmerzt dann manchmal sogar.

Was passiert da in der Haut, wenn es so kalt ist? Wie können wir der Haut helfen auch im Winter ihre Funktionen voll auszuschöpfen, geschmeidig und weich zu bleiben?
Und das wichtigste wie können wir sie schützen?

Die magische 8 – was passiert mit der Haut im Winter?

Damit wir verstehen, warum wir unsere Haut vor allem im Winter kontinuierlich schützen müssen, müssen wir uns zuerst mit ihr selbst beschäftigen und verstehen wie sie aufgebaut ist und funktioniert.

Die Haut besteht aus drei Schichten mit den unterschiedlichsten Funktionen. Diese beherbergen beispielsweise verschiedene Rezeptoren die, die Oberfläche der Haut stetig “abtasten” um zu gewährleisten, dass der Körper korrekt auf äußere Bedingungen reagieren kann.
Reden wir also von warmen oder kalten Temperaturen, so stehen zum Beispiel 30.000 Wärmerezeptoren unglaubliche 300.000 Kälterezeptoren gegenüber.
Weiterhin wichtig sind Talg- und Schweißdrüsen. Sie bilden gemeinsam eine wichtige Säureschutzschicht die, die Haut vor äußeren Einflüssen schützt und so zum Beispiel verhindert, dass die Haut im Sommer überhitzt.

Im Winter reagiert die Haut erstaunlicherweise anders – nämlich mit Streik.
Fallen die Temperaturen und erreichen 8 Grad plus, wird die Talg-Produktion eingestellt und die Haut wird deutlich weniger durchblutet.
Das heißt, der schützende “Säuremantel” der Haut verringert sich. Die rückfettende Fähigkeit fällt aus und die oberste Schicht, die Hornschicht, beginnt auszutrocknen. Sie wird spröde, verliert an Elastizität und reißt unter stärkerer Beanspruchung zunehmend ein.

Die Haut unterstützen.

Um die Haut bei diesen Temperaturen zu unterstützen und zu pflegen, können wir einiges tun.
Mit dem Wissen um die “magische 8” können wir versuchen uns entsprechend dick anzuziehen, wenn wir nach draußen gehen.
Aber nicht nur das, nach draußen gehen, bereitet der Haut Probleme. Nein, auch das wieder hereinkommen, denn diese schnellen Temperaturwechsel sind für die Haut immenser Stress. Sie kann sich, da sie nicht so gut durchblutet ist wie im Sommer und es ihr an Elastizität fehlt, nicht so schnell anpassen.

Eine Frau mit Winterhoodie
Um ihr das leichter zu ermöglichen, müssen wir unsere Haut mit Feuchtigkeit und Wärme versorgen.
Das können wir auf verschiedene Weisen relativ leicht bewerkstelligen.

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Das essentielles Winter-Care-Programm

Für den ganzen Körper – wie Kleopatra in Milch baden

Wenn ihr im Winter gern Bäder nehmt, achtet darauf das ihr nicht zu lang badet, 20 Minuten sind eine gute Zeit. Die Temperatur sollte nicht über 35 Grad liegen und mischt eurem Bad am besten ein Glas Milch oder Zusätze auf Öl-Basis zu. Sie schonen die Haut und schützen – Schaumbäder strapazieren die Haut.

Cremen – oft und ausgiebig

Weiterhin könnt ihr eure Haut weiter unterstützen, in dem ihr mit der richtigen Creme, viel und mehrmals täglich, die besonders anfälligen Stellen großflächig eincremt.
Nutzt fürs cremen eine möglichst reichhaltige Creme, die rückfettend wirkt und die Haut stetig mit Feuchtigkeit versorgt. Reinigt die Haut gründlich bevor ihr die Creme auftragt, sonst kann es zur Verstopfung der Poren und Entzündungen kommen.

Das Gesicht

Das Gesicht ist der kalten Winterluft dauerhaft und besonders intensiv ausgesetzt – hier müsst ihr besonders tiefgründig pflegen.
Spendiert dem Gesicht hin und wieder eine Gesichtsmaske um ihm ausreichend Feuchtigkeit zuzuführen und cremt es im Anschluss ausgiebig ein.

Die Lippen

Die Lippen haben gar keine Schutzschicht da sie unterhalb der besonders dünnen Haut keine Talgdrüsen beherbergen. Sie reißen besonders schnell. Hier empfiehlt sich ein Lippenpflegestift auf Basis von Jojoba-Öl, Bienenwachs oder Palmwachs. Cremt euch die Lippen nicht zu dick ein, dafür lieber etwas öfter cremen.

Die Hände

Auch die Hände sind im Winter besonderen Strapazen ausgesetzt und sollten täglich mehrfach eingecremt werden. Tut das am besten nach jedem mal Händewaschen und nutzt dafür eine dicke Creme, gern auch komplett Wasserlose Basis. Verzichtet, wenn möglich auf Seifen, da sie den Säureschutzmantel durch ihre alkalische Zusammensetzung schädigen und aufbrechen. Wenn ihr Handschuhe benutzt, achtet darauf das sie eine Atmung der Haut zulassen und nicht zu eng anliegen.

eine Hand hält Schnee gegen einen Sonnenaufgang

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