Eine Frau mit dunklen Haaren tuscht sich ihre Wimpern
Quelle: Fotolia.dekeatikun )

Je nach Geschmack: Welche Mascara Bürstenform ist die Richtige?

Mal sind sie lang, mal kurz, mal geschwungen oder eben gerade, auch kugelförmige gibt es und sogar welche aus Silikon: Die Rede ist von Mascarabürsten. Doch warum gibt es überhaupt so viele unterschiedliche? Was können sie? Und wer sollte zu welcher Mascara Bürstenform greifen? Wir geben Tipps!

Werden Wimpern-Wünsche wirklich wahr?

Wir wollen doch immer das, was wir nicht haben. Der eine hat sehr zarte Wimpern und wünscht sich dichtere, der andere hat zwar lange Wimpern, diese sind aber so hell, dass sie keiner wirklich sieht. Um unsere Wimpernträume zu verwirklichen, greifen wir zur Mascara, denn sie macht unsere kleinen Härchen sichtbar und schön. So zumindest die Theorie.

Fakt ist jedoch, dass nicht jedes Werbe-Versprechen eingehalten wird. Es gibt leider nicht diese eine Wunder-Wimperntusche, die alle vermeintlichen Schwächen unserer kleinen Haare entlang des Augenlids einfach wegzaubert. Der Grund dafür liegt eben in der Ausgangssituation und der Bürstenform. Denn nicht jedes Bürstchen kommt mit allen Wimpern gleich gut zurecht.

Wer also seine Wunder-Wimpern-Waffe sucht, muss sich drei Aspekte genau anschauen: Zuerst gilt es eine genaue Analyse der eigenen Wimpern anzustellen. Sind sie kurz? Gerade? Lang? Geschwungen? Als zweites spielt das Material der Bürste eine Rolle, als drittes die Länge der Borsten. All diese Faktoren können dann zusammen eine recht sichere Aussage darüber treffen, welche Mascara Bürstenform sich für einen selbst eignet, um Wimpernwünsche wahr werden zu lassen.

Bestandsaufnahme: Wie sehen die Wimpern aus?

Die meisten wünschen sich wohl lange, dichte und schön geschwungene Wimpern. Das kommt daher, dass viele ihre eigenen Härchen als zu kurz, zu gerade oder als schlicht zu wenig vorhanden empfinden. Andere hingegen sind unzufrieden mit den Wimpern nach dem Tuschen, weil die Mascara ungeliebte Fliegenbeine produziert. Hier ist also mehr Präzision und weniger Verkleben gewünscht.

Aber vielleicht ist es auch eine Frage des Anlass bzw. des gewünschten Looks. Während man im Alltag zufrieden mit seinen zarten, natürlichen Wimpern ist, soll es für ein Abend-Make-up aber ein dramatisches Wimpernklimpern sein. Dazu braucht es nicht immer False Lashes – dieser Effekt kann auch getuscht werden!

Aus all diesen Ausgangssituationen ergeben sich also folgende Mascara-Typen:

  • Für mehr Länge
  • Für mehr Schwung
  • Für mehr Volumen
  • Für mehr Präzision und Definition
  • Für mehr Auffächerung
  • Für eine zarte Natürlichkeit

Mascara Borsten – wie sollten sie aussehen?

Zunächst ist das Material der Bürste wichtig. Hier gibt es ganz verschiedene: synthetische Fasern aus z.B. Silikon, Plastik oder Gummi sind genauso möglich, wie natürliche. Je nach Härtegrad unterscheidet sich die Mascara dann aber in ihrer Handhabung und dem Ergebnis. Eine eher feste Bürste wirkt wie ein Kamm und transportiert die Tusche bis in die Spitzen. Dabei werden die Wimpern sehr präzise getrennt und verlängert. Weiche Borsten hingegen sind flexibler beim Auftrag und machen gerade auch das Tuschen des Ansatzes leichter.

Aber auch die Borstenlänge- und platzierung ist wichtig. Sieht die Bürste dicht und buschig aus, wird eine Menge Produkt darin gespeichert und an die Wimpern abgegeben. Es entsteht ein sehr satter Eindruck und ein deutliches Mehr an Länge. Stehen die Borsten eher einzeln, wird das Ergebnis eher natürlich, sauber getrennt und geöffnet. Eine Bürste mit kurzen Borsten eignet sich besonders gut bei von Natur aus eher kurzen Wimpern, da diese die kleinen Härchen besser erreichen.

6 verschiedene Mascara Bürstenformen und ihre Swatches auf weißem Untergrund
Quelle: Fotolia.deKrafla)

Welche Mascara Bürstenform macht nun was?

Wawawawumm: Länge und Dichte

False Lashes sind nicht für jeden das richtige. Aber es gibt Wimperntusche, die einen ähnlichen Effekt zaubern kann. Einen besonders dramatischen Augenaufschlag kann man mit einem sehr dichten Wimpernkranz und sehr langen Härchen kreieren.

Dafür eignet sich entweder die Mascara-Bürste in ihrer Standard-Form (gleichmäßig lange, dichte Borsten) oder in einer Erdnuss- bzw. Sanduhrform. Hier ist die Bürste an den Enden dicker als in der Mitte. So wird die Tusche insbesondere an den inneren und äußeren Wimpern verteilt.

Tschüss Fliegenbeinchen: Definition

Das ist wohl das Schlimmste im Wimpernkosmos: Wenn die Härchen unschön aneinander kleben oder sich kleine Klumpen an ihnen festsetzen. Hier braucht es eine Bürste, die die Wimpern sauber voneinander trennt und ein Produkt, dass sehr schnell trocknet.

Eine ovale Bürstenform (in der Mitte dicker, an den Rändern dünner, ähnlich wie eine Zigarre) ist dafür ideal. Ihre Borsten sollte nicht zu eng beieinander stehen, um für viel Präzision zu sorgen. Ein ähnliches Ergebnis zaubert auch eine Mascara in Kammform oder mit einer Kugelspitze.

Klimperwimpern: Schwung

Geschwungene Wimpern gelten als besonder verführerisch und schön. Sie sorgen für einen wachen Blick und begeistern das Gegenüber. Um zu ihnen zu kommen, greifen viele zur Wimpernzange. Aber auch Tusche kann hier helfen.

Die ideale Bürstenform für diesen Effekt ist bereits selbst geschwungen. Durch diesen Bogen in der Bürste wird jedes auch noch so kleine Haar erreicht und entsprechend der Form nach oben gebogen. Im besten Fall verfügt das Produkt dann auch noch über eine entsprechende Textur, sodass gerade dem Ansatz der Härchen viel Stand gegeben wird und der Schwung lange bleibt.

Mehr ist mehr: Volumen

Manche Augenlider haben zwar lange Wimpern, aber davon nicht sehr viele. Es gibt regelrecht Lücken im Kranz. Hier braucht es also eine Verdichtung, ein Mehr an Volumen. Dabei spielt das Produkt eine wichtige Rolle – aber auch die Bürste.

Mascaras mit einer Bürste in S-Form sind prima für mehr Volumen. Die leicht kegelförmige Spitze erreicht auch die feinen, am inneren Augenwinkel liegenden Härchen und macht diese sichtbar. Auch die äußeren kleinsten Wimpern findet diese Bürste mit ihren speziell geschwungen angeordneten Borsten.

Aufgeschlossen: Auffächerung

Gerade Brillenträger kennen es: Die Augen wirken kleiner, als sie eigentlich sind. Hier kann die richtige Mascara helfen und die Augen optisch größer wirken lassen. Das ist möglich, wenn die äußeren Wimpern besonders lang erscheinen.

Eine extra darauf ausgelegte Mascara Bürstenform sieht aus wie ein Kegel. Die schmale Spitze kommt zu den feinen, inneren Wimpern, welche schön definiert werden, während die deutlich längeren Borsten den äußeren Haaren Volumen und Länge schenken.

Welche Bürste darf es nun sein?

Die richtige Mascara Bürstenform zu finden, kann manchmal der Suche nach dem heiligen Gral gleichen. Das kennen wir alle. Was für den einen funktioniert, kann beim anderen ein großes Desaster werden. Mit unseren Tipps haben Sie eine Art Wegweiser hin zu einer gut funktionierenden Wimperntusche erhalten. Um ein Ausprobieren der Formen kommen Sie so zwar nicht drumherum, aber das Feld der Möglichkeiten kann doch um einiges eingegrenzt werden. Mit ein wenig Geduld finden Sie bestimmt Ihre persönliche Wimpern-Wunder-Waffe.

Quellen

www.harpersbazaar.de/…/die-perfekte-mascara-buerste
www.innenaussen.com/…/mascara-guidewelche-brste-kann-was.html
www.desired.de/…/mascara-es-kommt-auf-die-form-der-buerste-an/
www.brigitte.de/…/die-richtige-mascara-fuer-jeden-wimperntyp-10597488.html
www.wunderweib.de/mascara-buersten-welche-buerste-ist-die-beste-fuer-welche-wimpern-101116.html
www.elle.de/mascara-buersten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.