Eine farbige Frau im sommerlichen Outfit und Sonnenbrille auf, zeigt bei einem breiten Lachen ihre schönen Zähne.
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Ein zauberhaftes Lächeln – das bringt wirklich schöne Zähne

Unser Lächeln kann bezaubern, verführen und uns sogar im Beruf weiterhelfen. Die Voraussetzung dafür? Strahlende, weiße Zähne. Wie Sie solch schöne Zähne bekommen und welche Hausmittel nur ein Mythos sind, erfahren Sie jetzt bei uns!

Warum sind schöne Zähne wichtig?

Wo schauen Sie zuerst hin, wenn Sie einen neuen Menschen kennen lernen? Fast die Hälfte der Deutschen antworten auf diese Frage ganz selbstverständlich: Auf den Mund und die Zähne. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Geschäftsmeeting, Vorstellungsgespräch oder ein Date handelt. Schlechte Zähne mit Verfärbungen, Fehlstellungen oder gar Zahnlücken werden dabei oft als unattraktiv bewertet.

Nicht selten gelten gelbliche Zähne für Firmen und Partner als Synonym für ein geringes Bewusstsein für das eigene Aussehen und Hygiene – auch wenn das oft gar nicht der Fall ist. Viele Fehlstellungen und Verfärbungen sind ganz natürlich und lassen sich einfach nur schwer beheben. Dennoch gehören schöne Zähne bei vielen für ein erfolgreiches Privat- und Geschäftsleben dazu – doch wie bekommt man sie eigentlich?

Was macht weiße Zähne?

Um lästige Zahnverfärbungen loszuwerden hat sich die Kosmetikindustrie und die Zahnmedizin einiges einfallen lassen. Auch einigen Hausmitteln wie Backpulver oder Kokosöl wird eine aufhellende Wirkung nachgesagt – wir haben uns schlau gemacht, was da dran ist und was wirklich hilft.

Die Basics: Regelmäßiges Zähneputzen!

Schon von klein auf bekommen wir ans Herz gelegt, jeden Morgen und Abend für mindestens zwei, besser drei Minuten unsere Zähne zu putzen. Dazu werden sowohl kreisende, als auch rüttelnde und fegende Bewegungen eingesetzt, um die Zähne richtig sauber zu bekommen. Elektrische Zahnbürsten können dabei willkommene Helfer sein, denn sie reinigen mit ihrer mechanischen Bewegung gründlicher als wir es manuell können.

Bei der Zahnpasta-Wahl sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Auch wenn viele Zahncremes weißere Zähne versprechen, so können sie dem Zahn sogar schaden, da sie oft Schleifpartikel enthalten. Diese helfen zwar den Zahn für den Moment weißer erscheinen zu lassen. Sie verändern aber zum einen die Zahnfarbe nicht permanent und greifen zum anderen den Zahnschmelz an, was die Zähne empfindlicher werden lässt. Greifen Sie also lieber zu einer pflegenden Zahncreme mit Flourid, um gesunde Zähne zu bekommen.

Zudem sind auch Zahnseide oder Interdentalbürsten wichtige Helfer im Kampf gegen Zahnbelag und Karies. Nur so lassen sich auch die Zahnzwischenräume, die sonst oft vernachlässigt werden, gründlich reinigen. Auch zuckerfreier Kaugummi kann helfen, denn er stimuliert den Speichelfluss und fördert so die Neutralisierung kariesfördernder Säuren.

Hausmittel für schöne Zähne – was hilft wirklich?

An Appel a Day…

… keeps the doctor away. Und nicht nur den normalen Arzt, sondern auch den Zahnarzt, denn die Vitamine aus Apfel, Sellerie, Karotte u.v.m. fördern die Speichelproduktion im Mund. So wirken sie Zahnfleischentzündungen und Karies wirksam entgegen und zaubern auf längere Zeit weißere und vor allem gesündere Zähne.

Stark mit Milch?

Eine weitere Weisheit, die die meisten von uns schon als Kinder gelernt haben: Milch macht stark. Das gilt nicht nur für unsere Muskeln, sondern auch für unsere Zähne. Kalzium ist wichtig für den Aufbau von Zahnschmelz und hält die Zähne gesund. Allerdings sind Milch und Produkte aus ihr nicht unbedingt die besten Kalzium-Lieferanten. Andere Lebensmittel (z.B. grünes Gemüse wie Spinat oder Grünkohl, aber auch bestimmte Mineralwasser) sind gute Alternativen.

Öle für schöne Zähne

Wer in letzter Zeit mal in sozialen Netzwerken unterwegs war, wird vom neuesten Trend für schöne Zähne bereits gehört haben: Öl. Spezifisch Teebaum- und Kokosöl sollen weißere Zähne zaubern. Tatsächlich kann ihr Einsatz das Verfärben vorbeugen, jedoch sind sie keinesfalls Wundermittel für strahlend helle Zähne.

Welche Lippenstiftfarbe macht weiße Zähne?

Ja, es stimmt tatsächlich: Der richtige Lippenstift kann in Sekundenschnelle zu helleren Zähnen verhelfen. Hat dieser nämlich einen blaustichigen Unterton, wird das Gelb in den Zähnen retuschiert. Das Ganze funktioniert, weil Blau die Komplementärfarbe zu Gelb ist und sich die beiden Töne so gegenseitig aufheben.

Der Mythos: Backpulver und Co.

Früher hieß es immer, dass Backpulver, Zitronensaft, Apfelessig und Salz für weißere Zähne sorgen würden. Auch wenn das für eine Momentaufnahme stimmen mag, so greifen diese Hausmittel den Zahnschmelz an und sollten unbedingt gemieden werden! Auch das heutige Trendprodukt Kohle hat einen ähnlichen Effekt: Die ultrakleinen Schleifpartikel kratzen am Zahn und nutzen ihn so ab, wodurch er anfälliger für Krankheiten wie Karies wird.

Zähne bleichen – so strahlen Sie in neuem Glanz

Wer auf der Suche nach permanent schöneren Zähnen ist, kann sich an den Zahnarzt wenden. Dieser wird wahrscheinlich zuerst zu einer professionellen Zahnreinigung raten – hier wird jeglicher Belag und Zahnstein entfernt und ein strahlenderes Lächeln gezaubert. Für wahrlich weiße Zähne gibt es dann auch noch das Zahnbleaching.

Jenes sollte unbedingt beim Zahnarzt durchgeführt werden und nicht ohne Vorkenntnisse zu Hause, denn bei nicht fachgerechter Anwendung können solche Produkte gern mal mehr Schaden als Nutzen bringen. Wollen Sie dennoch lieber gemütlich auf dem Sofa weißere Zähne zaubern, dann lassen Sie sich zuvor von Ihrem Zahnarzt beraten.

Im Grunde wird aber beim Bleaching immer eins eingesetzt: Wasserstoffperoxid (H2O2). Wie wir es auch schon vom Haare Bleichen kennen, sorgt die Chemikalie dafür, dass die Zähne aufgehellt werden bzw. die Farbe „herausgezogen“ wird. Jedoch kann sie dabei auch das Zahnfleisch und den Zahnschmelz angreifen, wenn das Bleachen zu oft oder unsachgemäß durchgeführt wird.

Schöne Zähne ohne Fehlstellungen und Co.

Nicht nur weiß, sondern wirklich rundum schön sollen unsere Zähne sein. Das heißt auch Zahnlücken und Fehlstellungen beseitigen. Handelt es sich dabei nur um kleine Makel können Veneers – ultradünne Schalen aus Keramik – helfen. Diese kaschieren krumme und beschädigte Zähne.

In extremeren Fällen kann der Kieferorthopäde weiterhelfen. Haben Sie jetzt keine Angst – das bedeutet nicht gleich eine feste Zahnspange mit einem ästigen Drahtgestell. Gerade für Erwachsene gibt es inzwischen auch viel unauffälligere Methoden wie Invisilign®: eine Spange aus durchsichtigem Plastik, die Lücken und schiefe Zähne korrigiert und dabei immer unsichtbar bleibt. Auch eine Nachtspange kann bei Über- und Unterbissen helfen.

Fazit: Schöne Zähne für mehr Erfolg

Da weiße Zähne häufig für Erfolg, Autorität und Selbstbewusstsein stehen, ist es auf jeden Fall eine Investition in die Zukunft. Bevor Sie jedoch zu Bleaching oder kieferorthopädischen Arbeiten greifen, die durchaus sehr kostenintensiv werden können, gibt es auch viele Methoden, die zu Hause umgesetzt werden können. Regelmäßiges Zähneputzen, viel Vitamin C und Kalzium können wahre Wunder bewirken. Auch der Verzicht auf Rauchen, Tee und Kaffee kann Verfärbungen vorbeugen und die Zähne heller strahlen lassen.

Quellen
www.mehreinkommen24.com/…/weisse-zaehne/
www.huffingtonpost.de/…/wie-wirken-schoene-zaehne_b_7211728.html
www.menshealth.de/…/8-tipps-fuer-strahlend-weisse-zaehne.256754.html
www.welt.de/…/Mit-diesen-Tipps-werden-Zaehne-strahlend-weiss.html
www.womenshealth.de/…/strategien-fuer-weisse-zaehne-140955.html
www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-ungesund-ia.html

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