Verrückte Zeiten und ein Lichtblick

Ja, wir leben gerade in einer verrückten Zeit.
Dieser Zustand in dem gerade jetzt unser gewohntes öffentliches und privates Leben fast komplett zum Erliegen gekommen ist, ist sehr ungewohnt und für den ein oder anderen vielleicht sogar beängstigend.

Wir sind dazu verpflichtet unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken, von zu Hause zu arbeiten und den Alltag komplett anders zu leben und zu erleben – das ist so noch nie dagewesen.

Diese Situation ist neu, schwierig..

..und stellt uns vor ganz neue Herausforderungen.
Dennoch möchte ich gern dazu ermutigen die Lage nicht, als aussichtslos zu betrachten, wir können sie selbst ein bisschen beeinflussen, um möglichst schnell durch diese Zeit der Entbehrungen zu kommen. Wir müssen nur ein paar kleine Dinge tun, die für jeden von uns problemlos machbar sind und die aber letztlich dafür sorgen, dass wir bald unsere Normalität wieder zurückerhalten.
Das Thema ist einfach, die Umsetzung auch. Achtsam damit umzugehen eher nicht – reden wir kurz darüber. 

Über Hygiene und deren sinnvolle Maßnahmen in unserer Situation.

Hygiene ist einfach. Man muss es sich nur bewusst machen.

Sich selbst hygienisch einwandfrei zu verhalten ist eigentlich eine wirklich einfache Aufgabe. Wir lernen sie bereits ganz zu Anfang unseres Lebens. Ihr müsst nicht viel beachten, dafür arbeiten, dafür tun und auch nicht übermäßig handeln, um euch selbst und anderen gegenüber eine gute Sauberkeit zu garantieren. Ihr müsst jedoch daran denken und euch der Auswirkungen bewusst sein.

Das ist der Kern in diesem Zusammenhang – zu verstehen was diese kleinen Handlungen, die wir als selbstverständlich verstehen, für Konsequenzen haben, sollten wir sie „vergessen“. In der Regel nehmen wir uns nicht ausreichend Zeit dafür, sei es durch mangelnde Aufmerksamkeit oder Stressfaktoren, um angemessene Maßnahmen für eine saubere Hygiene zu ergreifen. 

Aber gerade jetzt brauchen wir dieses fokussierte, bewusste handeln. Denn ist es dann erst einmal im Kopf angekommen und allgegenwärtig, ist es einfach diese Maßnahmen zu umzusetzen. Das Ergebnis ist lohnend. Wir selbst bieten deutlich weniger Angriffsfläche für Erreger (egal welchen) und das Miteinander mit anderen Menschen wird so weniger Risikoreich.

Wir müssen dieser einfachen aber wichtigen Sache jetzt umso mehr Aufmerksamkeit schenken.
Macht mit. Je mehr es tun, desto wahrscheinlicher wird unser Erfolg.

Was und wie “groß” ist Hygiene überhaupt?

Nach Definition der Universität Hamburg:

“Unter Hygiene versteht man die Lehre von der Gesunderhaltung des Menschen durch Reinhaltung des Körpers und der Kleidung sowie der Arbeitsumgebung. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen, die die ungewollte Vermehrung von Bakterien und Mikroorganismen und so die Ausbreitung von Krankheiten verhindern.”

Was kann jeder von uns, aktiv tun?

Es gibt also drei große Bereiche in denen wir aktiv einwirken können. Wir selbst, die Dinge an uns mit denen andere in Berührung kommen können und die öffentlichen Bereiche.

Unser Körper

Wie in jeder großen Geschichte um einen großen Kampf sind es die kleinen Dinge, die am Ende die glückliche Wendung herbeiführen. Also fangen wir als Erstes bei uns selbst und unserem Körper an. Das Schöne daran, das meiste davon können wir bereits in unserer morgendlichen Routine, innerhalb weniger Minuten erledigen.

Duschen ist für viele von euch der erste Gang am Tag. Beachtet bitte nur für ein paar Minuten zu duschen, nicht zu heiß mit einer schonenden Waschemulsion oder einer PH-neutralen Seife, um die Haut zu schonen. Viel Seife heißt nicht automatisch weniger Keime – es geht darum den Schutzmantel der Haut nicht zu schädigen, damit die gegen Bakterien gut gerüstet ist. Außerdem entfernt regelmäßiges duschen zuverlässig Schmutz, Schweiß, Bakterien und abgestorbene Haut und ihr gebt so der Haut ihre natürliche Abwehr zurück. Duscht nicht mehr als einmal täglich, wenn möglich.

Es folgt die Mundhygiene, die genauso unabdingbar für einen gesunden und starken Körper ist, also auf gar keinen Fall fehlen darf. Des Weiteren ist ein regelmäßiges Entfernen von Schmutz unter den Fingernägeln absolut zu empfehlen.

Bei Kontakt mit anderen

Wenn wir überlegen mit was andere in Berührung kommen, wenn sie auf uns treffen dann fallen uns als Erstes unsere Hände und unsere Kleidung ein. Beides können wir problemlos sauber halten, indem wir dafür sorgen das beides regelmäßig gewaschen wird und wir die Kleidung nebst dem Waschen auch täglich wechseln und, oder für eine Möglichkeit sorgt sich bei wechselnden Tätigkeiten einen Ersatz einzustecken.

Das Händewaschen sollten wir so häufig wie möglich vollziehen und dabei auch ruhig etwas Zeit investieren. Mit einer schonenden Handseife und bei mittlerem Warmwasser erzielen wir sehr gute Ergebnisse, um Bakterien und Erreger erfolgreich loszuwerden. Danach unbedingt gut abtrocknen, damit wir neuen Bakterien keinen feuchten Nährboden bieteen. In Zeiten wie diesen bietet sich zusätzlich ein nachträgliches Nutzen einer Handdesinfektionslösung durchaus an. Der Alkoholanteil sollte jedoch hoch genug sein, um wirklich Bakterien zerstören zu können. In unserem Shop findet ihr in unserer neuen Kategorie Hygieneartikel geeignete Mittel.

Öffentliche Bereiche

Begegnen wir anderen Menschen in einem öffentlichen Bereich, so sollten wir besonders achtsam sein. Das Händewaschen nach Verlassen dieser Zone sollte unbedingt beachtet werden. Des Weiteren ist es ratsam euren eigenen Bereich, zum Beispiel den Arbeitsplatz, innerhalb dieser Zone stets sauber und reinlich zu halten. In engen Räumlichkeiten wie Läden oder der U-Bahn könnt ihr zur Minimierung des Ansteckungsrisikos auf Gesichtsmasken zurückgreifen und darauf achten das ihr einen gewissen „Sicherheitsabstand“ zu anderen Passanten einhaltet.
In Anbetracht der aktuellen Geschehnisse ist es außerdem förderlich auf ein Handgeben unter Freunden oder Arbeitskollegen zu verzichten und in die Armbeuge zu niesen, sollte das nötig sein.

Am allerbesten ist es natürlich, solltet ihr die Möglichkeit haben, direkt zu Hause zu bleiben, von da zu arbeiten und den öffentlichen Bereich, so gut es geht, zu meiden.

Und was kann ich sonst noch tun?

Habt ihr alle Hinweise und Möglichkeiten umgesetzt oder befolgt sie sowieso, dann achtet auf eure Mitmenschen, Freunde und Kollegen. Diese Zeit ist für viele von euch nicht leicht. Vielen fällt die Decke auf den Kopf, vielen fällt es schwer auf die Normalität zu verzichten – erkundigt euch nach ihnen, ruft sie an, sprecht miteinander.

Und ganz wichig.. Bleibt gesund!

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